Obwohl der große Wurf beim neuen iPhone 14 ausgeblieben ist, ändert das nichts daran, dass die Mobiltelefone weiter Verkaufsschlager sind. Die Apple-Aktie hat weiter Rückenwind.

Der Technologiekonzern Apple zählt zu den Favoriten vieler Anleger. Kein Wunder: das Unternehmen punktet seit Jahren verlässlich mit positiven Nachrichten und gefragten Produkten und hat allein im letzten Jahr weltweit rund 90 Millionen Mobiltelefone verkauft. Auf 3-Jahressicht liegt die Aktie mit rund 200 Prozent im Plus. Auf 5-Jahressicht sogar mit fast 350 Prozent.

Dennoch gibt es zwischendurch auch immer wieder Kurskorrekturen nach unten, die mitunter auch groß ausfallen. Jüngstes Beispiel ist der gestrige Donnerstag, an dem die Apple-Aktie in der Spitze über fünf Prozent an Wert verloren hat. Grund hierfür sind zum einen die Sorgen der Anleger vor einem Abschwung der US-Wirtschaft und Abwärtsbewegungen an den globalen Währungsmärkten als Folge der aktuellen Unsicherheiten an den Finanzmärkten per se, sowie einer aggressiven Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Zum anderen hat die Bank of America (BofA) ihre Kaufempfehlung für Apple einkassiert und den Titel auf 'neutral' runtergestuft. Statt dem zuvor in Aussicht gestellten Kursziel von 185 US-Dollar, sehen BofA-Analyst Wamsi Mohan und seine Kollegen das Kursziel der Apple-Aktie jetzt nur noch bei 160 US-Dollar. Grund hierfür sei, dass sie davon ausgehen, dass sich die Verkaufsdynamik – auch als Folge von sinkenden Konsumausgaben – im nächsten Jahr abschwächen wird. Zudem würden die aktuell langen Lieferzeiten für die iPhones und das neueste Modell iPhone 14 die Aussichten eintrüben.

Dies sieht David Vogt, Analyst bei der Schweizer Großbank UBS anders. Für ihn würden die langen Lieferzeiten – vielmehr darauf hindeuten, dass in Europa und China weiterhin eine rege Nachfrage nach den Mobiltelefonen besteht – und die Kunden bereit sind, diese in Kauf zu nehmen. Trotz konjunkturellem Gegenwind. Entsprechend positiv sieht er das Kursziel bei 185 Dollar und empfiehlt den Titel zum Kauf. Die Experten der US-Bank JPMorgan legen hier sogar noch einen drauf und taxieren das Kursziel auf 200 Dollar und raten zum ‚Übergewichten‘. Dass Apple das Produktionsvolumen für das neuste Modell iPhone 14 nicht erhöhen will, hängt ihnen zufolge eher mit Veränderungen bei der Zusammensetzung des Angebots zusammen, das in Richtung höherwertiger geht.

(ir)

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