AMD – Q1-Daten im Fokus

AMD gab den Umsatz für das 1. Quartal 2024 mit 5,473 Mrd. US-Dollar an, nach 5,353 Mrd. US-Dollar im 1. Quartal 2023. Mit dem Umsatzplus in Höhe von etwa 2 Prozent konnte der Chipkonzern die Markterwartungen erfüllen. AMD wies für den aktuellen Berichtszeitraum einen Gewinn in Höhe von 123 Mio. US-Dollar (entspricht einem EPS (earnings per share) in Höhe von 0,07 US-Dollar) aus, nach einem Verlust in Höhe von -139 Mio. US-Dollar (entspricht einem EPS in Höhe von -0,09 US-Dollar) im entsprechenden Vorjahresquartal. AMD verzeichnete im 1. Quartal 2024 einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn (non-GAAP) in Höhe von 1,013 Mrd. US-Dollar (EPS 0,62 US-Dollar), nach 0,970 Mrd. US-Dollar (EPS 0,60 US-Dollar) im entsprechenden Vorjahresquartal.

Q2-Ausblick im Rahmen der Erwartungen, aber eben nicht mehr

Das Unternehmen erwartet für das laufende Quartal einen Umsatz in Höhe von 5,7 Mrd. US-Dollar +/- 300 Mio. US-Dollar. Damit lag AMD im Rahmen der Erwartungen, aber eben auch nicht darüber.

AMD-Aktie

AMD dehnt Korrekturszenario aus

Die AMD-Aktie (WKN: 863186 | ISIN: US0079031078 | Ticker-Symbol: AMD) befindet sich seit Anfang März innerhalb einer Korrektur. Die Qualität der Zahlen respektive des Ausblicks auf das laufende Quartal waren nicht dazu angetan, das Korrekturszenario zurückzudrängen. Aus charttechnischer Sicht steuert die Aktie auf eminent wichtige und möglicherweise auch richtungsweisende Handelstage zu. Der obere Chart verdeutlicht die prekäre Lage.

Anfang März jagte AMD über die 225 US-Dollar und markierte mit 227+ US-Dollar ein beeindruckendes Rekordhoch. Kräftige Gewinnmitnahmen dominierten in den letzten Wochen das Handelsgeschehen in der Aktie des Chipherstellers. Aktuell ringt AMD um den wichtigen Unterstützungsbereich um 150 US-Dollar. Sollte es für AMD darunter gehen, muss mit weiteren Abgaben in Richtung 138 US-Dollar oder gar in Richtung 120+ US-Dollar gerechnet werden. In diesem Bereich verlaufen eine wichtige Horizontalunterstützung und die 200-Tage-Linie. Nach der langwierigen Korrektur ist die Aktie überverkauft. Mit Gegenbewegungen ist daher jederzeit zu rechnen. Doch erst ein Vorstoß der Aktie über die 165 US-Dollar wäre von Bedeutung.